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Die Malediven

Im Guinness Book of Records sind die Malediven als flachstes Land der Welt aufgeführt. Der höchste Punkt ist noch keine drei Meter hoch, und im Durchschnitt liegen die Inseln weniger als zwei Meter über dem Meeresspiegel. Deshalb ist es nicht verwunderlich, dass der Tsunami im Dezember 2004 großen Schaden angerichtet hat. Da das Land keine große Landfläche besitzt, konnte sich glücklicherweise keine große Flutwelle aufbauen, die Wellen blieben etwa 1,5 bis 4 Meter hoch. Es kamen ungefähr 75 Menschen ums Leben, und 13 bewohnte Inseln und 29 Resorts wurden verwüstet.

Die Inseln der Malediven sind geographisch gesehen in 26 natürliche Korallenatolle unterteilt. Das Wort ‚Atoll‘ ist ursprünglich ein maledivisches Wort, das seinen Weg in andere Sprachen gefunden hat. Atolle sind untermeerische Erhebungen, die auf einem Bergrücken im Indischen Ozean liegen. Die Ränder dieser Erhebungen sind höher und bilden auf diese Weise ein großes schützendes Ringriff, in dem sich hier und da Öffnungen befinden. In diesen Atollen liegen Inseln, die wiederum oftmals von Lagunen und eigenen Ringriffen umringt sind.

Die Geschichte der ersten Bewohner ist nicht bekannt. Es steht jedoch fest, dass die Malediven bereits seit etwa 5000 Jahren bewohnt sind. In den letzten 5000 Jahren gab es hinduistische und buddhistische Einflüsse. Die Römer, Griechen, Tamils, Singalesen, Araber, Portugiesen, Briten und Niederländer haben ebenfalls ihre Spuren hinterlassen. Im Jahr 1154 bekehrte sich der damalige König zum Islam, und deshalb sind die Malediven auch heute noch 100% moslemisch.

Da die Malediven auf dem Äquator liegen, ist das Klima von Passatwinden geprägt. Ab Mitte November bis Mitte Mai kommt der Wind aus dem Nordosten und bringt dann aus Indien relativ trockene Luft mit. Ab Mitte Mai bis Mitte November weht der Wind aus Südwest und führt dann vom Indischen Ozean relativ feuchte Luft mit. Vor allem der Übergang von der trockenen zur nassen Saison im Mai ist mit starkem Wind und Sturm verbunden. Von der trockenen zur nassen Saison findet der Übergang im Allgemeinen nur schrittweise und wesentlich ruhiger statt. Die Zeit von Ende November bis Ende März gilt auf den Malediven als Hochsaison. In den letzten Jahren spielt das Wetter wegen des weltweiten Klimawandels auch hier verrückt.

Malediven auf Google Maps >