Header image The True Maldives Logo
Adventurous liveaboards in the Maldives
  

 

 

 
Tipps für Safariteilnehmer

Visum, Pass, Einreise
Für die Malediven ist kein Visum erforderlich. Wohl ein gültiger Pass, der bei Ankunft noch mindestens einen Monat gültig sein muss. Bei Ankunft erhalten Sie ein Touristenvisum (Stempel), das 30 Tage Gültigkeit hat. Des Weiteren wird Ihnen im Flugzeug eine sogenannte Embarkation Card, ein Einreiseformular, ausgehändigt. Als Aufenthaltsort müssen Sie hier den Namen des Safariboots eintragen. Haben Sie erst einen Aufenthalt auf einer der Touristeninseln oder in einem Hotel gebucht, dann müssen Sie den Namen der Insel oder des Hotels eintragen. Jeder Gast wird von uns persönlich am Flughafen abgeholt. Wir stehen hinter der Zollabfertigung und den Schiebetüren und erwarten Sie mit einem Schild, auf dem der Name ‘Blue Dolphin safari boot’ steht.

Einfuhr
Die Malediven sind ein islamitisches Land, in dem die Einfuhr von Alkohol und Schweinefleisch verboten ist. Waren dieser Art werden beschlagnahmt, Sie erhalten sie jedoch bei der Ausreise wieder zurück. Es werden keine Sanktionen verhängt. Bei der Einreise werden die Koffer mit Röntgengeräten sorgfältig auf Flaschen untersucht, wodurch sich die Abwicklung verzögert. Chips, Cashewnüsse, Schokolade, Kekse und andere Süßigkeiten können problemlos (im Koffer) eingeführt werden. Impfungen sind nicht nötig. Das Land gilt als malariafrei, sehr sauber, und die Kriminalitätsrate ist sehr niedrig. Sie werden feststellen, dass die Malediver sehr freundliche und hilfreiche Menschen sind.

Bezahlen
Die offizielle Währung der Malediven ist die maledivische Rupie, bzw. Rufiyaa (MRF), die an den amerikanischen Dollar gekoppelt ist. Der feste Kurs ist 12,75 MRF für 1 US$. Man kann überall im Land mit Dollars bezahlen. Am besten mit kleinen Scheinen, die man jedoch nicht immer als Wechselgeld zurückbekommt. Außerhalb der Malediven sind Rufiyaas nicht erhältlich, und Dollars kann man auf den Malediven nicht bekommen. Nehmen Sie deshalb Dollars mit. Achtung: Es werden nur neue Banknoten akzeptiert!
Auf den Inseln gibt es keine Geldautomaten (nur in der Hauptstadt), und der Geldautomat auf dem Flughafen funktioniert nicht immer. Auf dem Boot kann mit Euros oder Dollars abgerechnet werden.

Trinken
An Bord wird mehrmals täglich Kaffee und Tee serviert. Meistens nach dem Essen – diese Getränke sind auf Wunsch immer erhältlich. Wir verkaufen Mineralwasser in 1,5-Liter-Flaschen, Softdrinks wie Cola und Fanta, auch Bier und eventuell Spirituosen.

Telefon
Handys funktionieren fast überall auf den Malediven, sie müssen jedoch mit einem Betrag von ungefähr € 5,- pro Minute rechnen. Am Flughafen kann man eine maledivische Prepaid SIM-Karte anschaffen, weil Telefonieren und Simsen mit so einer Karte viel billiger ist. Sie müssen Ihren Pass vorlegen, und Ihr Handy muss simlock-frei sein, um mit einer anderen Karte telefonieren zu können.

Internet
Auf den Malediven gibt es einige Wi-Fi Hotspots, die gegen Bezahlung für jedermann zugänglich sind. Sie schicken dem Operator mit Ihrer maledivischen Prepaid SIM-Karte eine SMS und erhalten einen Log-in-Code. Dieser Zugangscode ist dann eine oder zwei Stunden lang gültig. Die Geschwindigkeit entspricht in etwa der einer Einwahlverbindung und ist dementsprechend gering. Eine andere Möglichkeit ist die Datenübertragung mit GPRS, die fast überall auf den Malediven funktioniert. Man kann ein Handy mit Internetzugang verwenden oder ein Laptop an das Handy anschließen. Wegen der Kosten funktioniert diese Möglichkeit nur mit einer maledivischen SIM-Karte. Mikro-SIM-Karten sind zurzeit (November 2010) auf den Malediven nicht erhältlich. Wenn Sie ein Mobiltelefon mit Mikro-SIM-Karte haben, zum Beispiel ein IPhone, und trotzdem eine maledivische SIM-Karte verwenden möchten, dann können Sie diese Karte mit einem SIM-Cutter auf die entsprechende Größe zuschneiden. Im Internet finden Sie hierzu mehr Informationen.

Sonne
An Bord gibt es Handtücher. Zum Sonnen oder um sich nach dem Tauchgang abzutrocknen empfiehlt es sich jedoch, ein extra Handtuch mitzunehmen. Die Malediven liegen fast auf dem Äquator. Die Sonne kann sehr stark sein, so stark, dass man sich sogar im Schatten einen Sonnenbrand holen kann. Die Sonne geht um 5.45 Uhr auf und um 18.15 Uhr wieder unter.

(Tages)Programm
Mit Ausnahme vom ersten und letzten Tag (jeweils 1 Tauchgang) stehen täglich drei Tauchgänge auf dem Programm. Vorausgesetzt, dass das Wetter mitspielt, sind das insgesamt 17 Tauchgänge bei einer einwöchigen und 38 bei einer zweiwöchigen Safari.
Um 5.30 Uhr ist Wecken mit Kaffee, Tee und Briefing angesagt. Um 6.00 Uhr geht’s dann an Bord des Dhonis, und wenn wir zurückkommen, gibt es Frühstück. Der zweite Tauchgang wird ungefähr um 10.30 Uhr gemacht. Anschließend wird geluncht, und der dritte Tauchgang ist dann ungefähr um 15.00 Uhr fällig. Wir bemühen uns, zwischen den Tauchgängen eine Pause van drei Stunden einzuhalten. Da zwischendurch auch gefahren und geankert werden muss, kann es jedoch auch anders kommen. Das Abendessen wir ungefähr um 19.30 serviert. Mittags und abends wird warm gegessen, unter anderem gibt es auch Fisch, den wir selbst gefangen haben.

Tauchmaterial
Tauchflaschen und Blei (kein Softblei) befinden sich auf dem mitfahrenden Dhoni, auf dem auch die anderen Tauchmaterialien untergebracht sind. Tauchcomputer und Deko-Boje sind Pflicht! Bitte denken sie daran, dass auf einer zweiwöchigen Safari ungefähr 40 Tauchgänge gemacht werden (können) – die Batterie Ihres Tauchcomputers muss diese Belastung vertragen können. Zwischendurch auf einen anderen (sauberen) Computer umsteigen ist nur möglich, wenn man 24 Stunden nicht getaucht hat. Deshalb empfiehlt sich eine Ersatzbatterie. Sorgen Sie dafür, dass Sie wissen wie Ihr Computer funktioniert! Die Wassertemperatur beträgt zwischen 27 und 30 Grad. Ein 3 mm Shorty oder 3 mm dicker Tauchanzug reicht den meisten Tauchern, wobei ein Ganzanzug wegen der Korallen, Felsen und Kleinstlebewesen mehr Schutz bietet.

Des Weiteren ist das Mitführen folgender Teile zu Ihrer eigenen Sicherheit sehr zu empfehlen:
-(Tropen)handschuhe – siehe unseren Erfahrungsbericht über Handschuhe auf unserer News-Seite: Nachrichten >
- Stroboskoplampe (im Jacket)
- kleiner Spiegel (z.B. eine alte CD-ROM, im Jacket)
- Signalpfeife
- Tauchlampe
An Bord gibt es nicht viel Ersatzteile für Tauchausrüstungen – wohl Materialien wie O-Ringe und Mundstücke, die schnell verschleißen. Wir haben einige Reservecomputer, Flossen, Tauchmasken und Hochdruck- und Niederdruckschläuche. Reservejackets oder Reserveatemregler haben wir nicht! Lampen und andere Teile können aufgeladen werden (220 Volt).

Ohrentzündungen (Otitis Externa)
Es ist nicht ungewöhnlich, dass bei Gästen nach einer Woche Tauchen Entzündungen des äußeren Gehörganges auftreten. Der Grund: Das den Gehörgang schützende Ohrenschmalz wird vom Salzwasser zerstört. Hinzu kommt noch, dass der Gehörgang ständig nass ist. Diese Kombination ist der ideale Nährboden für Bakterien. Wir haben, was die Versorgung der Ohren betrifft die Erfahrung gemacht: Nach dem Tauchen gut mit Süßwasser spülen – siehe hierzu auf unserer News-Seite auch den Erfahrungsbericht mit der Spritzflasche Nachrichten > Danach, wenn möglich, trocken lassen und ‘Tauchertropfen’ (essigsaure Tropfen) verwenden, damit eventuell übrig gebliebene Bakterien keine Chance haben.
Auf dem Dhoni zieht es. Vermeiden Sie Zugluft, und tragen Sie eine Mütze. Sollten Sie sich dennoch eine Entzündung zuziehen, nehmen sie dann sofort Antibiotika. Nicht warten und hoffen, dass die Entzündung von allein weggeht. In der Apotheke am Flughafen von Male sind Antibiotika rezeptfrei und preisgünstig erhältlich (Otosporin und Amoxicilline). Achten Sie darauf, dass Sie beim Schlafen nicht auf dem Ohr zu liegen. Der Gehörgang sollte geöffnet bleiben, denn sonst kann es passieren, dass sie morgens mit einer Entzündung aufwachen.

Tauchversicherung
Es empfiehlt sich sehr, bei Ihrer Kranken- oder Reiseversicherung nachzufragen, ob die Kosten für medizinische Hilfe bei Tauchunfällen vergütet werden. Bei vielen Versicherungen wird Tauchen als Risikosport eingestuft. DAN > ist eine Versicherung, die das nicht tut. Achtung: Zwischen DAN Europe und DAN South East Asia Pacific, bei der Taucher aus Asien und Australien angeschlossen werden, besteht ein großer Unterschied.

Trinkgeld
Sich am Ende der Safari bei der Crew mit einem Trinkgeld bedanken, ist eine sympathische Geste. Die Besatzung steht 24 Stunden pro Tag, 7 Tage lang zu Ihren Diensten, und das Trinkgeld ist ein wichtiger Teil ihres Einkommens. Rechnen Sie mit 5 Dollar pro Gast pro Tag. Das Geld wird unter allen Mitgliedern ehrlich aufgeteilt.